Shortstory-4

Die Präsidentin

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Melina, das in einer kleinen Stadt inmitten eines großen Landes lebte. Lina wuchs unter schwierigen Verhältnissen auf. Ihre Familie hatte kaum genug Geld, um über die Runden zu kommen, und ihre Eltern mussten oft lange und harte Stunden arbeiten, um das Nötigste zu verdienen. Trotz dieser Herausforderungen war Melina ein sehr neugieriges und wissbegieriges Kind.

In ihrer Stadt gab es eine kleine, aber gut sortierte Bibliothek. Diese Bibliothek wurde zu Linas Zufluchtsort. Jeden Tag, nach der Schule und an den Wochenenden, verbrachte sie jede freie Minute dort. Die Bibliothekarin, Frau Kleinen, bemerkte Melinas Begeisterung für Bücher und half ihr, die interessantesten und lehrreichsten Werke zu finden. Lina verschlang Bücher über Geschichte, Wissenschaft, Literatur und Kulturen aus aller Welt. Sie lernte über die großen Philosophen, die bedeutenden Wissenschaftler und die mutigen Helden der Vergangenheit.

Je mehr Melina las, desto mehr verstand sie die Ungerechtigkeiten in der Welt. Sie las über Armut, Unterdrückung und Ungerechtigkeit, die viele Menschen erleiden mussten. Diese Erkenntnisse machten sie traurig, aber auch entschlossen. Sie versprach sich selbst, dass sie eines Tages etwas verändern würde.

Mit jedem Buch wuchs Melinas Wissen und ihre Entschlossenheit. In der Schule brillierte sie mit ihrem Wissen und ihren Ideen, und ihre Lehrer erkannten bald, dass sie ein außergewöhnliches Talent hatte. Melina erhielt ein Stipendium für eine renommierte Universität und studierte dort Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen. Sie engagierte sich in verschiedenen sozialen Projekten und wurde bald zu einer führenden Stimme für Gerechtigkeit und Menschenrechte.

Nach ihrem Abschluss begann Lina, in der Politik zu arbeiten. Ihre unermüdliche Arbeit und ihr tiefes Verständnis für die Probleme der Welt brachten ihr schnell Anerkennung. Sie setzte sich für die Rechte der Benachteiligten ein, kämpfte gegen Korruption und setzte sich für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen ein. Ihre Aufrichtigkeit und ihr unermüdlicher Einsatz gewannen die Herzen vieler Menschen.

Im Laufe der Jahre stieg Melina in den politischen Rängen auf. Ihre Vision einer gerechteren Welt und ihre Fähigkeit, Menschen zu inspirieren, führten dazu, dass sie schließlich zur Präsidentin des mächtigsten Landes der Erde gewählt wurde. Als Präsidentin setzte Melina ihre gesamte Energie und ihr Wissen ein, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Sie führte Reformen ein, die Armut bekämpften, Bildung förderten und den Zugang zu Gesundheitsversorgung verbesserten.

Melina wusste, dass der Kampf gegen Ungerechtigkeit und Armut ein langer und schwieriger Weg war, aber sie erinnerte sich immer an die Bücher, die sie als Kind in der kleinen Bibliothek gelesen hatte. Diese Bücher hatten ihr gezeigt, dass Wissen Macht ist und dass eine einzelne Person die Welt verändern kann.

Und so arbeitete Melina bis ins hohe Alter unermüdlich weiter, inspiriert von den Geschichten und den Lektionen, die sie in ihrer Jugend gelernt hatte. Sie wurde zu einer der größten Führungspersönlichkeiten ihrer Zeit, die die Welt ein Stück gerechter und besser machte.

Leider vergass die Welt das wieder und jede neue junge Generation musste von vorne beginnen und wieder entdecken, wie wichtig Wissen ist, nicht nur für Macht, sonderen noch mehr für Verständnis.

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Eigentum von Ludger Christian Albrecht (Luc A.)