Sex und Orientierung

Eine Frau die nicht ihren bzw. die Männer im Griff hat, ist selbst schuld. Alle Männer lieben alle Frauen, sie liegen ihnen zu Füßen, wenn sie ihre Reize einzusetzen wissen.

Das ist es, was auch seit Jahrtausenden passiert. Männer führen Kriege für/um Frauen, im Kleinen wie im Großen und kluge Frauen führen ihre Männer dazu alles für sie zu tun, im Kleinen wie im Großen und eben auch im Guten. Der einzige wirkliche Feind der Frauen, sind oft andere Frauen im Kampf um die Männer und das sie selbst den Falschen wählen. (getrieben vom Wettkampf und der Sehnsucht nach einem Kind)

Natürlich gibt es auch männliche Gewalt und dominanz gegen Frauen, aber sie entsteht aus dem ungesunden System selbst heraus, aus Angst, negativer Prägung/Erziehung, Eifersucht, Besitzdenken, Beschützerinstinkt.

Mit gutem Sex und Liebe erübrigt sich alle „künstlich vorgeschriebene“ Emanzipation, sie entsteht ganz natürlich, zwischen sich liebenden und sich achtenden Partnern. Aber leider haben den guten Sex und finden die Liebe nur sehr wenige.

Das ist das Problem! Die letzten Jahrhunderte haben eher sogar eine große Verklemmung mit sich gebracht (die 60iger mal ausgeklammert). Männer wie Frauen haben den natürlichen Umgang mit ihrem eigen Körper und dem andern Geschlecht verlernt. Es wurde ihnen durch Gesellschaft und Kirche ausgetrieben.

Insbesondere den Priestern selbst! Dieser religiöse Wahn rächt sich gerade.

Das führt dazu, dass wir heute eine Zeit des Neu- und Umdenkens haben, die etwas gesunde Normalisierung aber auch absurde Extreme mit sich bringt.

Die Geschlechterrollen verschwimmen divers, dabei sind sie doch zugleich so wichtig für die Biologie.

Das ist ein Sprung vom Abnormalen zum Abnormalen. Normal wird als nicht mehr korrekt definiert. Jeder will anders sein! Anders ist aber als Dogma genauso wenig gut wie Normal als Dogma gut war. Darum sollten die eigentlichen Geschlechter und Rollen sich nicht ganz verlieren.

Die einzige und wichtigste Rolle die wir haben ist „Mensch“.

Alles andere was wir entwickeln, fühlen, glauben, erfahren ist eine Spielart, die wir für den Moment wahrnehmen. Wir werden aber damit nicht zu einer anderen Art.

Vorteile, Wahrnehmung, Erziehung, Prägung können wir nicht ausradieren, sie machen uns immer aus. Wichtig ist aber dass wir uns über Begegnung, Mut, überstandene Ängst und Hoffnung aber auch weiter entwickeln können. Vielfältiger, Neugieriger, Offener! Aber auch das wieder zu schätzen wissen, was sich gut anfühlt und worauf man sich konzentrien darf.

Männer sind da besonders gefragt, sich neu zu definieren, sich zu lösen von alten Vor- und Weltbildern und das nicht nur, weil es gerade modern ist. Sie müssen lernen die Verantwortung auch für ihre Kinder, nicht nach dem Akt gleich abzugeben an die Mütter. Zu oft wachsen unsere Söhne immer noch (auch durch das bemuttern) in den gleichen Rollen auf.

Aber keine Rolle die wir spielen ist besser oder schlechter, sie ist nur anders und eben auch anders zu dem in dem die meisten verharren und die für die meisten auch ausreicht. Das was „normal“, weil die Rolle der Mehrheit ist, müssen wir auch weiter so sehen. Es ist auch wichtig eine Norm zu haben, eine Orientierung, ein Gesetz, dass uns vor dem totalen Chaos schützt. Aber diese Norm darf in sich vielfältiger sein, Entwicklung in der Zeit zulassen.

Guter Sex (das gute gemeinsame Spüren der biologische Anziehungskraft) kann nur durch Erfahrung noch besser werden und mit und bei jedem, die mutig und neugierig auf Neues sind. Aber entscheidend ist doch trotzdem die eigene Zufriedenheit und das tiefe Gefühl. (das man Liebe nennt) Nur dadurch wird der Sex besonders. Erst wenn es die nicht mehr gibt, muss der Einzelne zu anderen Ufern aufbrechen. Niemals grundsätzlich! Es muss, wie alles, immer freiwillig sein.

Was mit dem einen Partner gut ist, muss zudem mit dem anderen nicht gleich gut sein. Auch wenn Menschen lernen können und wir uns in unseren heimlichen sexuellen Wünschen doch sehr ähnlich sind. Wow, die wilden Fantasien der Frauen, hätte ich mir vor vielen jahren so noch nicht vorstellen können. Erstaunlicherweise haben sie aber oft viel mit Unterwerfung zu tun, aber auch das scheint biologisch zu sein, wirft man einen Blick ins Tierreich. Wir können eben nicht aus unserem Fell ;O)

Ganz oft ist aber, was wir sind und mögen, nur ein Resultat unserer Möglichkeiten. Zufall der Begegnungen, wie wir Menschen eben auch insgesamt ein Zufallsprodukt der Evolution sind. Also, immer schön gelassen bleiben.

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Eigentum von Ludger Christian Albrecht (Luc A.)

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