Selbstkritik oder zu viel nachdenken?

Fehlt es uns daran oder denken wir das nur? An Selbstreflexion vielleicht noch mehr. Aber denkt das jeder nicht nur vom anderen?

Ich liebe Menschen die so positiv sind und dies auch ausstrahlen können. Aber strahlen sie wirklich ihr Innneres Empfinden aus? Oder ist es nur eine gut gelernte Maskerade?

Wir gehen nebeneinander und wir denken übereinander? Was?

Neben-, miteinander ist besser als alleine, darum (er)tragen wir den anderen und weil das aber oft kaum selbst zu ertragen ist und wir uns dann selbst nicht ertragen können, sind wir nicht wirklich glücklich oder zumindest nie lange.

Die Momente vergehen …

Die Augenblicke schweben in der Erinnerung und schon interpretieren wir im Nachgang alles.

Viele tun das auch im Vorfeld … und verpassen darum alle schönen Momente.

Meine Worte sind nur Worte, Fantasie ist nur Fantasie, merkt euch das, es immer auch anders sein kann, im nächsten Moment …

Es wird nur immer mehr und im Gedanken schwer, wenn man mehr daraus denkt.

Auch wenn es nie leicht ist, aber man muss erkennen lernen, wann es leicht und wann es wirklich schwer ist.

Diese emotionale Intelligenz hat kaum einer mehr.

Ich überarbeite meine Texte hier um die richtigen Worte zu finden und doch werden es nie die richtigen sein für jene, die meinen Worten und mir kein Vertrauen schenken.

Vielleicht hab ich das ja auch manchmal nicht verdient, aber das ist auch nur eine Wahrnehmung, die aus Euren Erwartungen resultiert.

Jeder Mensch hat Vertrauen verdient, Vertrauensvorschuß! Und auch wenn man dann doch enttäuscht wurde, braucht er und ihr selbst Vergebung.

Wer sie für sich einfordert, sollte sie auch geben können. Hier ist die christliche Lehrer wirklich besonders zureffend.

Wenn Jesus so wirklich dachte und handelte, wäre ich sein erster Jünger.

Da ich selbst so bin, halte ich auch immer die nächste Wange hin und kann ich an die Wirkung dieses Opfers auch glauben.

Denn dafür bekomme ich auch ganz viel zurück, trotz aller Blessuren die die Seele trägt, es sind ehrliche und stolze Narben.

So kann man mit Worten Dinge, Gefühle, Schmerzen neu verorten. Manchmal kommen wir nur darauf, wenn uns andere zum Nachdenken bringen.

Und da gibt es noch das worüber wir lieber nicht nachdenken sollten. Das ist nämlich eine göttliche Gabe und ein Fluch zugleich, wenn man nicht auch hier eine Balance für sich weiß.

Leiden ist einfach, Glücklichsein eben die Kunst schön zu leiden.

© 2021 Alle Texte und Ideen sind geistiges
Eigentum von Ludger Christian Albrecht (Luc A.)

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