Schmerz

Alle diese Themen hier auf diesem Blog, sind oft vereint in einem Gefühl.

Menschen sind Wesen des Schmerzes. Man findet ihn in sich selbst wie im Anderen. Viele von uns sind aber nur auf sich selbst konzentriert und das liegt auch daran das wir unseren Schmerz entweder in uns verbergen oder ihn herausschreien, so dass wir uns die Ohren zuhalten, um den von anderen nicht auch noch zu hören.

Der Schmerz macht uns eben auch ungerecht und unnachgiebig.

Aber, was ich inzwischen auch weiß, er lässt uns das Leben spüren.

Frauen haben offenbar ein viel größeres Bedürfnis sich so zu spüren (BDSM). Männer spüren sich mehr über Stärke, Orgasmus … aber das ist auch nur eine Art von Erlösungs-Schmerz.

Über den Schmerz reden, schreiben ist alleine schon schwer.

Ihn zu fassen und zu beschreiben, in Worten, Gedichten, ist es noch mehr.

Darum scheitere ich hier, vermutlich zuletzt.

Auch im Alter, wo man so viel mehr versteht, manchmal, kann man die Wahrheit selten akzeptieren. Wir suchen uns immer eigene, die den anderen nicht erreichen.

Denn wir interpretieren von früh bis spät.

Was also Schmerz ist, ist vielleicht nur mit Worten aufgebläht.

Wenn ich ehrlich bin, gab es nur wenige Momente, des positiven und negativen Schmerzes in meinem Leben.

Aber ich konnte die Klippen auch immer umschiffen, obwohl ich den Hang habe mich zu opfern, nachzugeben.

Ich gehe auch kaum in Konfrontation, außer ich muss es tun, dann schon.

Schmerz zufügen fällt mir schwer, auch wenn sie gebunden vor mir liegen, diese Opfer von ihren Trieben.

Warum wünschen sich Menschen das, sind wir fast alle devot und mindestens in unseren erotischen Fantasien nur die SUB eines anderen Menschen.

Weil wir ein Leben leben, das wir uns nicht aussuchen können. Supermarktkassiererin ist eben kein Traumgefühl.

Auch Ärztin mit Villa und Sportwagen nicht, wenn da niemand ist der dich leidenschaftlich fickt und küsst.

Dafür ertragen sie (wir) jeden Schmerz in diesem Leben hier um uns „gewollt“ zu fühlen.

© 2021 Alle Texte und Ideen sind geistiges
Eigentum von Ludger Christian Albrecht (Luc A.)

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