Gleichberechtigung

Ein spannendes Thema.

Gleich vorweg die Frage: Wollen eigentlich alle gleichberechtigt sein?

Ist es nicht eher im Leben schon immer so, dass es Menschen gibt die sich lieber unterordnen?

Frauen, so sehr sie vordergründig gleich sein wollen, ordnen sich in der Beziehung, beim Sex bei den „schweren“ Dingen, gerne dem „starken“ Mann unter.

Noch immer werden diese Rollen erwartet und das nicht zuletzt von den meisten Frauen.

Das fängt beim Kennenlernen an, 99% der Frauen machen nie den ersten Schritt.

Immer überlassen sie den Männern die Initiative, erwarten sie sogar selbstverständlich.

Dieser Erwartungsdruck auf die Männer, erschwert es zusätzlich, denn damit kann eben auch nicht jeder Mann umgehen.

Bei den wenigen Frauen mit denen ich dann auch in Beziehung kam, wo das anders war,

stand dies auch für einen ganz anderen, sehr offenen und eben für Frauen untypischen Charakter, bei diesen.

Aber das ist sehr, sehr selten!

Wie kann so also Gleichberechtigung im Alttag funktionieren? Garnicht!

Das hat natürlich nicht nur was mit den über Jahrtausende konditionierten Regeln zu tun, sondern sehr viel auch mit dem individuellen Selbstbewusstsein.

Inzwischen gibt es zum Glück Ausnahmen von der Regel.

Ursache ist: Viele Frauen sind unsicher, wie sie wirken, ob sie geliebt werden usw.

Dieser ständige Zweifel, der an ihnen nagt, dafür scheint nur der Mann, der Spiegel zu sein.

Sie wollen IHM gefallen, so sehr sie sich das auch nicht eingestehen, es ist so.

Das ganze Selbst kreist um IHN, den möglichen Partner und Vater ihres möglichen Nachwuchses.

Denn der zweite Eckpfeiler des Selbst ist die Gebärfähigkeit. Mutter werden/sein ist der

zweite Quell ihrer Unsicherheit oder eben fast einzigen Zufriedenheit.

Hinzu kommt, dass all diese Maßstäbe, stärker noch von Frauen für Frauen angelegt werden,

als es tatsächlich die Männer tun. So stehen Frauen der Gleichberechtigung überwiegend selbst im Weg.

Das ist ein ewiges Dilema und aber mit Politik nicht zu lösen, denn es scheint einfach Biologie.

Wichtig bleibt darum, ein Bewusstsein bei beiden Geschlechtern dafür und ein positives Annehmen ihrer sich aufeinander beziehenden Rollen. Kleine Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten, wird es immer geben, nimmt man dann aber gerne in Kauf.

Sie gleichen sich immer aus, in der wahren Liebe.

© 2022 Alle Texte und Ideen sind geistiges
Eigentum von Ludger Christian Albrecht (Luc A.)

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